Biodiversität für kleine Städte

Wie können kleine Städte die Biodiversität in ihrer urbanen Umgebung fördern, auch wenn sie oft wenige Ressourcen dafür haben? Kann ein Ressourcenaustausch zwischen kleinen und grossen Städten gefördert werden?

Zwischen den Gemeinden (wir konzentrieren uns auf Städte) bestehen grosse Unterschiede in den verfügbaren Ressourcen. Kleine Städte haben oft keine zuständige Person für Biodiversität, sodass es stark vom Engagement einzelner Personen abhängt, ob das Thema überhaupt berücksichtigt wird. Im Gegensatz dazu verfügen grosse Städte häufig über umfangreiche Materialien und würden diese gerne den kleineren Städten zur Verfügung stellen, wissen jedoch nicht, wie sie den Zugang organisieren können.

Das Ziel der AG ist Strategien und Formate zu entwickeln, um Biodiversität in der Planung kleiner Städte zu verankern – trotz oft begrenzter Ressourcen und potenziell fehlender Zuständigkeiten. Wir untersuchen wie der Austausch und die Koordination zwischen grossen und kleinen Städten gefördert werden kann. Bestehende Unterstützungsangebote von Kanton und Bund sollen sichtbarer gemacht werden und neue Ansätze wie die Planung nach Raumidentitäten und funktionalen Regulierungsräumen statt nach politischen Grenzen geprüft werden.

Die Arbeitsgruppe startet im März 2026 und wird voraussichtlich im September 2026 abgeschlossen.